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Aus dem Taxenprojekt gingen bislang eine Reihe von Publikationen hervor. Fett gedruckte Partien öffnen einen Link zum PDF oder eine andere Bezugsquelle.

Andreas Burmester und Christoph Krekel, „Von Dürers Farben“, in: Gisela Goldberg, Bruno Heimberg und Martin Schawe (Hrsg.), Albrecht Dürer. Die Gemälde der Alten Pinakothek, München 1998, S. 54–101 (Duerer_Pigmente_1998, Duerer_Literatur_1998).

Andreas Burmester und Christoph Krekel, „The Relationship between Albrecht Dürer’s Palette and Fifteenth/Sixteenth-Century Pharmacy Price Lists. The Use of Azurite and Ultramarine”, in: Ashok Roy und Perry Smith (Hrsg.), Painting Techniques. History, Materials and Studio Practice, London 1998, S. 101–105 (Burmester_Krekel_Dublin_1998).

Andreas Burmester, Christoph Krekel und Ursula Haller, „Apothekentaxen als neuer Quellentyp für die Erforschung historischer Künstlermaterialien“, Kurzfassung des Vortrages in: Gerhard Schulze und Ingo Horn (Hrsg.), Jahrestagung des Arbeitskreises Archäometrie und Denkmalpflege, Dresden 20.–31.3.2000, S. 195 –197 (ISSN 0949-4057) (Burmester_et_al_Dresden_2000).

Christoph Krekel und Andreas Burmester, „Herstellung und Vorkommen gelber Bleipigmente in der europäischen Malerei“, Kurzfassung des Vortrages, in: Gerhard Schulze und Ingo Horn (Hrsg.), Jahrestagung des Arbeitskreises Archäometrie und Denkmalpflege, Dresden 20.–31.3.2000, S. 198–201 (ISSN 0949-4057) (Krekel_Burmester_Dresden_2000).

Christoph Krekel und Andreas Burmester, “Pharmacy Price-Lists as a New Type of Documentary Source for Research into Historical Artists’ Materials. The Münchner Taxenprojekt”, in: Jo Kirby (Hrsg.), Dyes in History and Archaeology 19, Edinburgh 2000, S. 32–36 (Krekel_Burmester_Edinburgh_2000).

Christoph Krekel und Andreas Burmester, „Das Münchner Taxenprojekt. Apothekentaxen als neuer Quellentyp für die Erforschung historischer Künstlermaterialien“, in: Restauro 107, 6/2001, S. 450–455 (Krekel_Burmester_Taxen_2001).

Andreas Burmester und Laura Resenberg, „Von Berggrün, Schiefergrün und Steingrün aus Ungarn“, in: Archäometrie und Denkmalpflege 2003, Jahrestagung im Ethnologischen Museum Berlin-Dahlem, Zusammenfassung der Vorträge und Poster, S. 183–185 (Burmester_Resenberg_2003).

Andreas Burmester und Laura Resenberg, „Von Berggrün, Schiefergrün und Steingrün aus Ungarn“, in: Restauro 109, Heft 3, 2003, S. 180–187 (Burmester_Berggruen_2003). Auch die kunsttechnologische Literatur wird durch englischsprachige Literatur dominiert: Dies ist besonders im Hinblick auf deutschsprachige Quellen schmerzlich, deren Bedeutung und Inhalt heute außerhalb des deutschen Sprachraums nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Ein Beispiel hierfür sind Quellen zum Berggrün, dem über viele Jahrhunderte dominierenden opaken Grün auf der Künstlerpalette, das jedoch in kaum einer der Analysen korrekt erfasst wird. Eine englische Übersetzung des obigen Aufsatzes von Andreas Burmester and Laura Resenberg steht als Download zur Verfügung (Burmester_Resenberg_Berggruen_2003_engl).

Laura Resenberg, „Das Pigment Zinnober in deutschsprachigen Quellen von 1500 bis 1900“, Diplomarbeit Technische Universität München 2004.

Laura Resenberg, Zinnober – zurück zu den Quellen, herausgegeben von Erwin Emmerling und Andreas Burmester, 115 S, München 2005.

Andreas Burmester, Ursula Haller und Christoph Krekel, Zinnober im Spiegel von Apothekenpreislisten, in: Laura Resenberg 2005 op .cit., hier S. 7 – 11 (Burmester_Zinnober_2005).

Im Rahmen ihrer Promotion wurden von Ursula Haller Aufzeichnungen eines bayerischen Hofbeamten aus dem späten 16. Jahrhundert ausgewertet, der als Materialverwalter die Hofkünstler mit Pigmenten, Bindemitteln und anderen Künstlermaterialien versorgte. Im Kontext des Projektes konnten aus den Taxen gewonnenen Erkenntnisse in direkten Bezug zu Untersuchungen an Kunstwerken der Münchner Spätrenaissance gestellt werden. Der Titel der Arbeit lautet Ursula Haller, Das Einnahmen- und Ausgabenbuch des Wolfgang Pronner, Die Aufzeichnungen des “Verwalters der Malerei“ Herzog Wilhelms V. von Bayern als Quelle zu Herkunft, Handel und Verwendung von Künstlermaterialien im ausgehenden 16. Jahrhundert, 2006. 364 S. 25 Abb., 6 Farbtafeln mit 19 Abb., broschiert über die Fachbuchhandlung Siegl-Nr.: L 5145 zu beziehen.

Andreas Burmester, Ursula Haller und Christoph Krekel, The Munich Taxae Project: The Kolberg Inventory List of 1589, in: Mark Clarke, Joyce H. Townsend und Ad Stijnman (Hrsg.), Art of the Past, Sources and Reconstructions, London 2005, S. 44 – 48 (Burmester_et_al_Kolberg_2005).

Christoph Krekel, Andreas Burmester und Ursula Haller, Kurzmitteilungen aus dem Münchner Taxenprojekt: Vitriol, in Restauro 111, Heft 8 (2005), S. 562-565 (Krekel_Burmester_Haller_Vitriol_2005).

Andreas Burmester, Ursula Haller und Christoph Krekel, Pigmenta et Colores in Apothekentaxen aus Liegnitz (Schlesien), S. 237 – 239, in: Andreas Hauptmann und Heike Stege (Hrsg.), Metalla, Sonderheft 2 (Archäometrie und Denkmalpflege 2009), Bochum 2009 (Burmester_et_al_Liegnitz_2009).

Andreas Burmester, Ursula Haller und Christoph Krekel, Pigmenta et Colores: The Artist’s Palette in Pharmacy Price Lists from Liegnitz (Silesia), in: Jo Kirby, Susan Nash and Joanna Cannon, Trade in Artists’ Materials: Markets and Commerce in Europe to 1700, Archetype London 2010 (ISBN 9781904982258), S. 314-324.

In einem weiteren Promotionsvorhaben der TU München untersuchte Dipl.-Rest. Stefanie Correll die umfangreichen Archivalien der Fa. Venino’s Erben in Würzburg. Diese geben einen tiefen Einblick in das Handelsgeschehen mit Künstlermaterialien im ausgehenden 18. Jahrhundert. Die Arbeit über den „Handel mit Farbwaren um 1800 im Umfeld der Würzburger Kaufleute Venino’s Erben“ erforschte an Hand neuer Primärquellen die Handelsströme, die Nomenklatur und das Preisgefüge zu zahlreichen Farbwaren, zeigte Verbindungen von Venino’s Erben zu anderen Händlern auf und offenbarte uns Kunden wie die Würzburger Residenz mit den Schlössern Werneck und Veitshöchheim oder Kloster Ebrach. Die Arbeit zielte darauf ab, den Weg von einem konkret zu benennenden Händler zu einem heute noch überkommenen Kunstwerk an Hand von Bestellzetteln, Frachtbriefen und Rechnungen nachzuvollziehen. Hierbei entpuppte sich der Bezug zu konkreten Bauvorhaben in der Würzburger Residenz als besonders wertvoll, deren Baurechnungen momentan in einem zeitlich parallel laufenden Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft erforscht werden. Die Dissertation von Stefanie Correll, Farbwarenhandel um 1800 – die Würzburger Kaufleute Venino, wurde herausgegeben von Erwin Emmerling und Andreas Burmester, München 2012 (ISBN 978-3-935643-52-8). Sie ist zu beziehen über Anton Siegl Fachbuchhandlung GmbH München.

Andreas Burmester, 72 Florin für Farben, Weiß und Leim: Die Tiepolos, die Veninos und Würzburg, in: Stefanie Correll 2012, op. cit. hier S. 9-24 (Burmester_Venino_2012).

Andreas Burmester and Stefanie Correll, 72 Florin for colours, white and glue: The Tiepolos, the Veninos and Würzburg, in: Helen Evans und Kimberley Muir (Hrsg.), Studying 18th Century Paintings and Works of Art on Paper, Archetype Publications London 2015, hier S. 58-69 (Burmester_Tiepolo_2015).